EIN ROMANTISCHER TAG FÜR VELIEBTE IM UMLAND VON GRASSE

Grasse - Cabris - Caille
1 Tag, 1 Nacht

 

Um unserem schnelllebigen Alltag zu entfliehen, brauchten wir eine kleine Auszeit, nur wir beide, einen Tag für Verliebte und eine Nacht. Dabei wollten wir ein Programm befolgen, das alle Sinne einbezieht. Wir begannen unseren Tag gemeinsam Hand in Hand mit einem olfaktorischer Spaziergang und wurden bekamen dabei eine Führung eines Fachmanns in den Gärten des Internationalen Parfümerie-Museums. Anschließend aßen wir in einem kleinen typischen Restaurant zu Mittag und schlenderten durch die engen Gassen der mittelalterlichen Stadt Cabris, wo wir ihre historischen Überreste entdecken, bevor wir dann in einem Spa zu einem Wellness- und Romantikerlebnis empfangen wurden. Massagen, Bad, Hammam – wir wurden den ganzen Nachmittag verwöhnt, dann gingen wir entspannt und glücklich zum Übernachten an einen Ort außerhalb der Zeit...

 

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Die höhepunkte

 
1 : STREIFZUG FÜR DEN GERUCHSSINN IN GRASSE
 
2 : DURCH DIE KLEINEN STRASSEN VON CABRIS SCHLENDERN
 
3 : SICH VERWÖHNEN LASSEN
 
4 : EINE UNGEWÖHNLICHE ÜBERNACHTUNG IN EINER WELT DER FARBEN/DER BEHAGLICHKEIT/DER FRISCHE

Höhepunkte 1 : 
BESICHTIGUNG DES GARTENS DES INTERNATIONALEN PARÜMERIE-MUSEUMS MIT EINEM DUFT-DESIGNER

„Mouans-Sartoux“

In den Fußstapfen von Jean-Baptiste Grenouille

10 Uhr

Als die Gärten des Internationalen Parfümeriemuseums morgens öffneten, hatten wir gleich eine Verabredung mit einer Duft-Designerin, die uns durch diesen ganz einfach außergewöhnlichen Naturgarten führte. Zwei Stunden lang gingen wir durch die Alleen mit Bitterorangen-Bäumen, Jasmin, Rosen, Tuberosen, Mimosen, Veilchen, Iris, Geranien, Lavendel – alles Pflanzen und Blumen, die Grasse zur Welthauptstadt des Parfums machen. Dieser mehr als 2 Hektar große, ebenso besänftigende wie naturbelassene Garten ist nach Duftfamilien geordnet: Zitrusfrüchte, blumig, holzig, würzig, fruchtig, Moschus usw., was für die Neulinge, die wir sind, sehr praktisch ist. Als wir uns bestimmten Arealen näherten, wie zum Beispiel dem der Jasmin-Stauden, wurden wir von seinen zarten Düften eingehüllt, bevor wir den Strauch überhaupt sahen! 
Während dieses sehr schönen sonnigen, duftenden Spaziergangs erklärte uns die Duft-Expertin mit viel Pädagogik und Begeisterung die Geschichte dieser Duftpflanzen, ihre Eigenschaften, ihren Anbau, aber auch die verschiedenen Extraktionsmethoden wie z.B. das Enfleurage. Dieser Garten hat die Besonderheit, sich für einen natürlichen Anbau entschieden zu haben, der die Artenvielfalt der Fauna und Flora dieser herrlichen Mittelmeerregion erhält. Unser Streifzug wurde durch Pausen im Schatten der Bäume unterbrochen, wo sie uns anhand von Flakons mit Rohstoffen und Geruchsstoffen dazu brachte, an unserem Geruchssinn und unserem Geruchsgedächtnis zu arbeiten. Wir fühlten uns gleich wie ein Jean-Baptiste Grenouille, es war sehr interessant! Das Sinnenerlebnis, das wir in dieser grünen Oase mit herrlichen Düften und Farben machten, war unvergesslich. Ein wenig erfahrener als ein paar Stunden zuvor wollten wir das nächste Mal versuchen, an einem Workshop zur Parfümherstellung teilzunehmen.

 

Bei unserem nächsten Besuch werden wir versuchen, im Frühling dorthin zu gehen, wenn die Centifolia-Rose, die berühmte Mai-Rose blüht. Das muss ein bezaubernder Anblick sein.

02.pngHöhepunkte 2 :

12.30 Uhr : DIE VERLIEBTEN UM DIE MITTAGSZEIT: DURCH DIE KLEINEN STRASSEN VON CABRIS SCHLENDERN

"Cabris"

Wenn Saint Paul de Vence die Stadt der Künstler ist, ist Cabris die Stadt der Schriftsteller. Wir hatten von den berühmten Autoren gehört, die hier übernachtet hatten: Antoine de Saint-Exupéry, André Gide, Albert Camus, Max Gallo, Jean-Paul Sartre oder Simone de Beauvoir. So wollten wir dieses Dorf, das auf den Ruinen einer mittelalterlichen Burg errichtet wurde, die in der französischen Revolution zerstört worden ist, selbst entdecken. Wir aßen zunächst in einem der besten Restaurants der Stadt zu Mittag, das eine Kochmütze im Restaurantführer Gault et Millau hat und eine mediterrane Küche anbietet, die die Aromen vergangener Zeiten mit viel Kreativität neu interpretiert. Es befindet sich in einem Gebäude, in dem sich die ehemaligen Stallungen des Schlosses befanden, und verfügt über einen prächtigen historischen Kamin, in dem das Fleisch gebraten wird, aber auch über eine Terrasse, auf der wir einen atemberaubenden Blick auf die gesamte Bucht von Cannes genießen konnten, vom Golf von La Napoule, den Lérins-Inseln, dem Esterel bis zum See Saint-Cassien.

Cabris ...  Ein Balkon über dem Mittelmeer

 

Anschließend schlenderten wir durch die ursprünglich erhaltenen Straßen dieser Adlernest-Stadt, die genauso romantisch ist, wie man uns erzählt hatte. Mit seinem Spektrum von kleinen, sich aneinanderschmiegenden Häusern hat Cabris den alten Charme solcher Orte, an denen die Zeit stehen geblieben ist und unsere ganze Sensibilität geweckt wird. Häuser aus Trockenmauern, ein Kampanile, eine Kirche mit einer geschnitzten Kanzel, einem Weihwasserbecken, einem rustikalen Altarbild, zahlreiche Kapellen – sie alle geben uns das Gefühl, einen Zeitsprung in das 18. oder 19. Jahrhundert gemacht zu haben. Hier und da bieten die Verkaufsräume kleiner Handwerker Kreationen rund um Olivenholz, Glasfenster, Keramik, Tischdecken mit provenzalischen Mustern, kleine Krippenfiguren („Santons“) der Provence oder Wappenschilder „azurblau mit der silbernen Ziege“, dem Bild, das auf dem Wappen von Cabris zu sehen ist.

03.pngHöhepunkte 3 :
EIN NACHMITTAG, AN DEM SICH VERLIEBTE VERWÖHNEN LASSEN

„Caille - Reise in das Land der Wellness

  • Unser Nachmittag ging weiter in einem Spa mit einem ungewöhnlichen Geist. Dieses gemütliche Landhaus im Hinterland von Grasse mit Blick auf die Skipisten von Audibergue und Moulière beherbergt einen Entspannungs- und Wellnessbereich von 200m², den wir 4 Stunden lang privat nutzten. Eine gedämpfte Atmosphäre, eine stilechte Dekoration vom Boden bis zur Decke, von den Wänden aus unverputzten Ziegelsteinen, den Bodenfliesen in gelbbraunen Tönen bis zu den Kalkwänden und dem überall eingesetzten Holz: Dort findet man alles, was es braucht, um eine eindrückliche Erfahrung zu machen. Ein Willkommenskorb mit Bademänteln, Handtüchern, Flip-Flops erwartete uns, so dass wir alle Ausrüstungen bestmöglich nutzen konnten: Balneotherapie-Badewanne, Sauna, Hammam, Marmor-Massagetisch, heißes Sandbett, die draußen von einem Jacuzzi und einem Swim-Spa ergänzt werden. Alles war so angelegt, dass man an nichts anderes mehr dachte.
    Nachdem die Kosmetikerinnen uns zuvorkommend empfangen haben und wir uns in diesem Eden in aller Intimität eine ganze Weile entspannt hatten, bekamen wir von ihnen eine wunderbare Körperpflege und konnten zwischen Massagen aus aller Welt wählen. Zuerst genossen wir die berühmte Badezeremonie, der ein Peeling für eine sanfte Haut folgte, sowie ein Wickel auf den warmen Sandbetten, der unseren Körper remineralisieren sollte. Dann ging es nach Polynesien mit seinen exotischen Aromen, nach Afrika zu einer Anti-Stress-Behandlung mit Schokolade, nach Syrien mit der Damaszener Rose, nach Indien mit einer Ayurveda-Behandlung, nach Indonesien und Japan: Wir erlebten eine echte Reise der Sinne. Hätten wir gewusst, dass das Spa ein spezielles Verliebten-Paket mit einem Abendessen bei Kerzenschein und einer Übernachtung in einem mit Rosenblättern geschmückten Kingsize-Bett anbietet, hätten wir diese zauberhafte Zeit ohne zu zögern verlängert.


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4.pngHöhepunkte 4 : 
SCHLAFEN IM HERZEN DER WILDNIS

"Thorenc - Naturpark Monts d'Azur"

 
Wir schwebten immer noch auf Wolke 7 und suchten daher nach einem absonderlichen Platz zum Übernachten, der so stimmungsvoll sein sollte wie der Tag, den wir erlebt hatten. Eine provenzalische Kapelle? Eine transparente Camping-Blase, um den Sternenhimmel zu bewundern? Eine Relaisstation aus dem Mittelalter? Schließlich entschieden wir uns für eine Öko-Lodge entschieden in einem Naturschutzgebiet, in dem wir mitten in die Wildnis eintauchen konnten. Ein kleiner komfortabler Kokon mit einer zarten Dekoration in Weiß- und Beigetönen empfing uns zu einem eindrücklichen Erlebnis von natürlich gehaltenem Luxus im Einklang mit der Natur. Ein Dinner mit Grillen im Freien, dann eine „Katzenwäsche“ auf der Terrasse mit einer Gießkanne mit 10 Litern Wasser, einer Bio-Seife und einem Becken im alten Stil, das genügte, damit wir in die Rolle eines abenteuerlustigen Paares schlüpften. Von unserem Kokon aus hatten wir einen großartigen Blick auf die große Ebene und die Seen des Naturschutzgebietes und konnten das freie Leben der wilden Tiere, der Büffel, der Elche, der Wildschweine, der Przewalski-Pferde beobachten. 
DIE PRZEWALSKI-PFERDE

Das an prähistorische Höhlenkunst erinnernde Przewalski-Pferd ist die älteste in freier Wildbahn lebende Population von Pferden. Es wurde vor fast 5.500 Jahren als Haustier gezähmt und kehrte dann in die freie Wildbahn zurück, weshalb es als „halbwilde“ Art gilt. Es wurde 1879 in Dzungary in den Bergen am Rande der Wüste Gobi entdeckt und zeichnet sich durch primitive Merkmale aus: eine geringe Größe (nur 1,30 m am Stockmaß), einen großen Kopf, einen kräftigen Hals, einen dunklen Maultierstreifen und vor allem ein dezent gestreiftes rotbraunes Fell. Das Pferd ist von Natur aus unmöglich zu disziplinieren, kann daher weder trainiert noch geritten werden, seine Hufschläge sind furchterregend! Bereits 1969 galt diese Pferdeart als in freier Wildbahn ausgestorben, konnte sich jedoch dank der Exemplare in den Zooexemplaren erhalten und wurde in den 1990er Jahren in Naturschutzgebieten allmählich wieder in freier Wildbahn angesiedelt.

Wenn Sie bei der Vorbereitung dieses Erlebnisses Hilfe brauchen, 

 

WENDEN SIE SICH BITTE AN DIE SERVICESTELLE PAYS DE GRASSE TOURISME