WAS MAN IN GRASSE UNTERNEHMEN KANN: AKTIVE NATUR

Grasse - Pégomas - Thorenc - L'Audibergue
1 Tag

 


 

Was kann man in Grasse und in seinem Umland unternehmen? Nur wenige Kilometer vom Strass und dem Glamour der Croisette entfernt, liegt das Umland von Grasse mit seinem Reichtum an bekannten und anerkannten Schätzen aus aller Welt. Parfüm, Gastronomie, kulturelles Erbe, aber vor allem atemberaubende Landschaften – mehr brauchten wir nicht, um zu beschließen, einen Tag mit Freunden im Zeichen des Adrenalins und des Genusses zu verbringen. Ein kleiner Streifzug über den Markt, bei dem wir uns mit regionalen Erzeugnissen für unser Picknick eindeckten, dann machen wir uns auf den Weg, um das Bergmassiv La Moulière zu erobern. Nach einer Pause auf dem Gipfel, wo wir vollkommen in die Landschaft eintauchen, verausgaben wir uns auf dem Abenteuer-Parcours, bevor wir uns in einem typischen Berg-Restaurant wieder stärken.

 

 

 

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Die höhepunkte

 
1 : WECKEN SIE IHRE GESCHMACKSNERVEN AUF DEN MÄRKTEN IM UMLAND VON GRASSE UND BESUCHEN SIE EINEN BAUERNHOF  
 
2 : FRISCHE LUFT TANKEN UND AB DEM SESSELLIFT LA MOULIÈRE WANDERN
 
3 : SICH BEI EINER STURZWELLE AUFREGENDER AKTIVITÄTEN VERAUSGABEN
 
4 : EINE GESELLIGE ZEIT BEI LOKALEN SPEZIALITÄTEN VERBRINGEN 

Höhepunkt 1 : 

WAS KANN MAN AM VORMITTAG IN GRASSE UNTERNEHMEN? 
WECKEN SIE IHRE GESCHMACKSNERVEN AUF DEN MÄRKTEN IM UMLAND VON GRASSE UND BESUCHEN SIE EINEN BAUERNHOF 

« Pégomas, Thorenc »

Das Beste aus unserem Landstrich

Der provenzalische Markt ist eines der regionalen Symbole des Umlandes von Grasse. Sie finden dort Obst und Gemüse, Gewürze und Kräuter, Metzgerei- und Wurstwaren sowie lokale Spezialitäten, und zudem ist er auch ein Treffpunkt im Dorfzentrum. Zum Reigen der Farben und der Gerüche gesellt sich der sprudelnde, lebendige Austausch zwischen Händlern und Spaziergängern, der von Lachen und sonnigen Akzenten unterbrochen wird. Wir kauften dort hauptsächlich Obst, Gemüse und die Fougasse, bevor wir einen landwirtschaftlichen Betrieb aufsuchten. Die Viehzüchterin führte uns freundlich durch ihr für diese Gegend typisches Bauernhaus aus dem 19. Jahrhundert und stellte uns ihre Herden mit Rindern der Rasse Aubrac und Abondance, mit Schafen Préalpes du Sud, mit Hühnern und Schweinen vor. Begeistert vervollständigten wir unseren Picknickkorb mit der zum Verkauf angebotenen Auswahl an Käse und Wurstwaren. 

Die Spezialitäten der Region

Wir haben nur das ausgewählt, was man problemlos als Picknick verzehren kann, d.h. ohne Besteck und ohne Aufwärmen, aber die unumgänglichen Spezialitäten dieses Landstrichs hätten uns auch gereizt, wie z.B.
- Tapenade: eine Paste, die im Allgemeinen aus Oliven, Knoblauch, Kapern und Sardellenfilets hergestellt wird;
- Aïoli: eine Sauce aus Olivenöl, Knoblauch und Ei;
- Pissaladière: eine Art provenzalische Pizza, die mit Zwiebelkompott und Pissalat-Sauce (eine Mischung aus Sardinen und Sardellen) belegt ist;
- Bouillabaisse: eine Suppe mit Fischstücken (Petermännchen, Wittling, Seeteufel, Goldbrasse), die von Knoblauchcroutons und Kartoffeln begleitet wird;
- Pistou-Suppe: mit Sommergemüse, Nudeln und Pistou zubereitet.

02.pngHöhepunkt 2 :

WAS MAN IM UMLAND VON GRASSE UNTERNEHMEN KANN: FRISCHE LUFT TANKEN UND AB DEM SESSELLIFT LA MOULIÈRE WANDERN

"L’Audibergue, la Moulière"

 

Zur Eroberung der Wildnis aufbrechen

Ausgerüstet mit einem Wander-GPS und gespannt auf dieses 100%ige Naturabenteuer machten wir uns auf zum Treffen mit dem Führer, mit dem wir L‘Audibergue im Rahmen des „Geocachings“, einer Art neu interpretierte Schatzsuche besteigen wollten. Wir legen einen Höhenunterschied von 350 m zurück und entdecken dabei mit Freude Wildblumen, deren Geschichte und Eigenschaften unser Führer uns erklärt, aber auch Kunstwerke, die im Rahmen des kürzlich eingerichteten „Chemin des Arts“ feinfühlig in die Naturlandschaft eingefügt wurden. Nach einer fast zweistündigen Wanderung erreichten wir den Gipfel. Im mediterranen Klima hält sich manchmal ein hartnäckiger Dunst auf dem Gebirgskamm, aber an diesem Tag war die Aussicht großartig. Auf Höhe des Orientierungstisches machten wir Halt zum Mittagessen und bewunderten auf der einen Seite die Mercantour-Kette, das Argentera-Massiv mit dem Pic de l'Aigle und dem Castellaras, und auf der anderen Seite die Lérins-Inseln, das Esterel, den See Saint-Cassien und die gesamte Küste von Saint-Jean Cap Ferrat bis Cap Camarat. 

Empfehlungen für jede Bergwanderung

Zunächst einmal ist es wichtig, sich über die Wettervorhersage zu informieren, um Enttäuschungen zu vermeiden. Was die Kleidung betrifft, so sollten Sie ein atmungsaktives T-Shirt, eine leichte Hose oder Bermudas (vermeiden Sie Kleidung, die die Beine zu wenig bedecken, um vor Insektenstichen oder brennenden Pflanzen geschützt zu sein) und Wanderschuhe (oder Sportschuhe mit Profilsohle) tragen. Dann sehen Sie in einem 20- bis 30-Liter-Rucksack folgendes vor: 

- Müsliriegel oder Trockenfrüchte und mindestens 1,5 l Wasser pro Person. Es ist besser, eine Flasche aus Glas oder Edelstahl zu wählen, da diese umweltfreundlicher sind als Kunststoff. Gehen Sie nie ohne Essen und Trinken los.
- Sonnenbrille, Hut oder Mütze und Sonnencreme, um sich vor der Sonne zu schützen.
- Warme, wasserdichte Kleidung. In den Bergen können sich die Wetterbedingungen schnell ändern.
- Und vor allem eine Kamera, um die Aussicht festzuhalten!


Ein bisschen näher an den Sternen

Wir haben zwar unsere Tageswanderung mit dem qualifizierten Führer genossen, doch wir hörten auch von einer nächtlichen Variante, die unsere Neugierde geweckt hat. Dieser Streifzug, der bei Sonnenuntergang beginnt, ist mehr astronomisch ausgerichtet, aber ebenso gesellig. Dabei kann man die Schönheit der Natur und des Himmels auf eine andere Art erleben. Bei Einbruch der Dunkelheit baut der Reiseleiter ein Planetarium in Form einer aufblasbaren Kuppel auf, in dem wir uns mit der Karte des Universums vertraut machen, bevor wir mit Hilfe einer ausgeklügelten Beobachtungsausrüstung die Schönheit des Sternenhimmels auf eigene Faust erkunden können. Hier können wir den Großen Wagen, den Kleinen Wagen und andere Sternbilder sehen, und dort Sirius, den hellsten Stern, die Hydra oder Kassiopeia... Der Abstieg bei dieser Wanderung erfolgt ohne Beleuchtungsvorrichtung, und wir stellen überrascht fest, dass wir schon nach wenigen Minuten in der Dunkelheit sehen können. Ein schöner Abend mit dem Kopf in den Sternen!

03.pngHöhepunkt 3 :
WAS KANN MAN IN GRASSE UNTERNEHMEN, UM SICH ZU VERAUSGABEN?
EIN NACHMITTAG MIT EINER STURZWELLE NERVENKITZEL  

"Caille, La Moulière"


Aktivitäten mit 100% Adrenalin

Nach unserem „Picknick mit Ausblick“ gingen wir auf einem markierten Fußweg zum Sessellift des Parc de la Moulière, wo das Multisport-Gelände beginnt. Der Abenteuerparcours in den Bäumen bietet 5 Parcours mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad an (ab 4 Jahren), so dass wir beim nächsten Mal wahrscheinlich die Kinder mitnehmen werden. Bei einem vollkommen sicheren Spaß-Parcours mit 85 Workshops rund um das Klettern und das Seilrutschen – wobei man sich etwa zweieinhalb Stunden lang von Baum zu Baum hangelt – kann man in luftiger Höhe über einem Mountainbike-Parcours für die „Bodenständigeren“ das Tal wieder erreichen. Die Seilrutschen-Kaskade von La Moulière, die von kleinen Seilbrücken und Netzen unterbrochen wird, ist eine der größten in Europa. Besonders gut gefallen hat uns die „Super-Seilrutsche“, diese großartige 470 m lange Seilrutsche, die in 10 m Höhe über das Nichts führt, während unsere Herzen mit Höchstgeschwindigkeit schlugen! 


Ein Klettersteig (Via Ferrata) unter der Erde

Um unser „Thriller“-Programm fortzusetzen, stiegen wir über eine unglaubliche Via Souterrata zum Mittelpunkt der Erde hinab. Dies ist auch eine Gelegenheit, die Welt der Höhlenforschung kennenzulernen. Nachdem wir mit einem Schutzanzug und einer Stirnlampe ausgestattet waren, stiegen wir über den Eingang in 40 m Tiefe hinab. In völliger Stille machen wir uns auf den Weg, um eine andere Art von Schönheit zu entdecken: einen unterirdischen See, dann eine Tropfstein-Galerie: Stalaktiten, Stalagmiten und Säulen, die typisch für den Karst sind. Der Rest des 350 m langen Parcours ist wie ein Klettersteig angelegt: Sprossen, Leitern, Stege, Seilbrücken und Drahtseile, die über zwei ausgebaute Karst-Höhlen führen. Der Raum mit der Hängebrücke ist einfach unglaublich, ebenso wie die Klettereinrichtung, die zum Ausgang führt. Es war ein großartiges Erlebnis „außerhalb der Zeit“, das in der Tat außergewöhnlich ist! 

4.pngHöhepunkt 4 :  
EINE GESELLIGE ZEIT BEI LOKALEN SPEZIALITÄTEN 

"Caille, l’Audibergue"

 

Gutes Essen und gute Laune

Nachdem wir uns an diesem sportlichen Tag so richtig verausgabt hatten, brauchten wir eine Pause, bevor wir nach Hause fuhren. Wir fanden ein kleines Berg-Restaurant, wo wir herzlich empfangen wurden und das wie eine Almhütte mit Holzdekoration aussah. Zur Vorspeise wurden wir mit einer großen Wurstplatte verwöhnt: roher Schinken aus der Gegend, hausgemachte Terrine und Pastete, Wurst, Knoblauch-Kruste usw. Der Hauptgang kommt aus der familiären Küche und die Teller sind reichlich gefüllt. Es gibt viele verschiedene Gerichte und Fleischsorten: geschmortes Rinderfleisch nach alter Art, gefüllte Wachteln, saftige Lammkeule am Knochen und ein ganzer Reigen von Beilagen: gefülltes Gemüse, Zucchiniblüten-Krapfen, Pommes frites mit Schale. Wir beendeten unser Abendessen mit einer Käseplatte und hausgemachtem Gebäck. Trotz unseres riesigen Appetits konnten wir nicht alles essen, doch was für ein beglückendes Erlebnis!

Wenn Sie bei der Vorbereitung dieses Erlebnisses Hilfe brauchen, 

 

WENDEN SIE SICH BITTE AN DIE SERVICESTELLE PAYS DE GRASSE TOURISME