EIN WOCHENENDE UNTER FREUNDINNEN: ZEN-PAUSE IM UMLAND VON GRASSE

Mouans-Sartoux - Saint-Cézaire-sur-Siagne - La Moulière
2 Tagen, 1 Nacht

 

Wir haben beschlossen auf „Pause“ zu drücken und uns zu einem Wochenende unter Freundinnen zu treffen. Auf dem Programm dieser zwei Tage unter dem Thema ‚Loslassen in einer Zen-Atmosphäre‘ steht ein Spaziergang, bei dem wir uns im Riechen üben konnten, während uns Anekdoten über die Geschichte des Parfums erklärt wurden. Dann folgte ein Picknick mit Blumen-Erzeugnissen im Schatten der Bäume des Parfum-Gartens. Der Nachmittag war dann den Anwendungen und dem Cocooning in einem Spa außerhalb der Zeit gewidmet in einem Dekor, das einem Märchen aus Tausendundeiner Nacht würdig ist. Am Abend beschlossen wir, uns unter Freundinnen in einem ruhigen und geschichtsträchtigen Gebäude inmitten eines üppigen Parks zu entspannen, um uns durch verschiedene energiespendende Workshops wieder mit der Natur und einfach mit dem „Lebendigen“ zu verbinden. Am nächsten Morgen waren wir wieder voller Auftrieb und machten uns auf einen Streifzug durch das Massif de la Moulière, um noch mehr positive Energie zu tanken und in bester Verfassung in eine neue Woche zu starten.

 

 

 

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Die Höhepunkte

 
1 : BEI EINEM DUFT-STREIFZUG „100% NATÜRLICHE SINNE“ ZU DEN PARFÜM-BLUMEN MITTEN IM GARTEN DES INTERNATIONALEN PARFÜMERIEMUSEUMS SEINE SINNE WECKEN
 
2 : IM SPA DES DÉLICES AUFTANKEN  
 
3 : EINE NACHT IN EINER WELT DER SEELENRUHE 
 
4 : DEM ALLTAG EINEN GESUNDHEITSSTREIFZUG LANG ENTFLIEHEN

#Tag 1

Höhepunkte 1 : 
BEI EINEM DUFT-STREIFZUG „100% NATÜRLICHE SINNE“ ZU DEN PARFÜM-BLUMEN MITTEN IM GARTEN DES INTERNATIONALEN PARFÜMERIEMUSEUMS SEINE SINNE WECKEN 

Mouans-Sartoux : In der Haut einer Parfümerie-„Nase''

10 Uhr : In der Haut einer Parfümerie-„Nase“

Wir begannen diesen Tag unter Freundinnen mit einem Duftstreifzug unter dem vielsagenden Titel „100% natürliche Sinne“ in den Gärten des Internationalen Parfümerie-Museums. Bei einer zweistündigen Führung konnten wir zu den Wurzeln der Geschichte der Parfümerie zurückkehren und in diesem über 2 Hektar großen Garten die Blumen und Duftpflanzen entdecken, die für unsere Parfüms verwendet werden: Bitterorange, Jasmin, Rose, Tuberose, Mimose, Veilchen, Iris, Geranie, Lavendel... Um diesen faszinierenden Streifzug abzurunden, konnten wir anschließend an einem Workshop zur Kreierung von 100 % natürlichen Parfüms im Freien teilnehmen. Das Thema unseres Workshops (es ändert sich jeden Monat je nach Blütezeit der verschiedenen Arten von Duftblumen) war der Lavendel, der gut nach Sommer und Süden riecht. Mit viel Pädagogie begleitete uns die Duftdesignerin bei der Dosierung der „Duftnoten“ des Eau de Parfums an, das wir individuell kreierten und in einem hübschen kleinen Flakon mitnehmen durften.

Vom Garten in den Teller

Um beim Thema Blumen zu bleiben, ließen wir uns im Garten unter den schattenspendenden Bäumen nieder: Unser Mittagessen bestand aus einem Picknick mit Blumen-Erzeugnissen. In der Tat sind die meisten Duft-Blumen essbar und das Konzept der „Blumenküche“ wurde vor 15 Jahren in Antibes geschaffen. In entzückenden Bambusboxen – einer Mischung aus japanischem Bento und einer Hutschachtel – gab es eine Vorspeise, ein Hauptgericht und ein Dessert, die eines Chefkochs würdig waren. Kalte Erbsensuppe, Minze, mit Würfeln von frischem Ziegenkäse und Gänseblümchen-Blüten, dann Lavendel-Ratatouille von hier mit Lachsfilet. Zum Abschluss noch ein bisschen Nascherei mit diesem Rosenwasser-Litschi-Biskuitgebäck auf Himbeer-Rosenblüten-Püree. Wir waren begeistert von diesen ebenso überraschenden wie leckeren Rezepten und werden uns sicher bald von dem in der Boutique erhältliche Sortiment an Rosen-, Veilchen-, Mohn- oder Gänseblümchen-Tagliatelle verführen lassen, um zu versuchen, auch zu Hause ein blumiges Rezept zu kochen.

02.pngHöhepunkte 2 :

UNTER FREUNDINNEN IM SPA DES DELICES AUFTANKEN 

"Caille"

15 Uhr : Luxus, Ruhe und Sinnlichkeit

Wenn einem nach Durchatmen und Entspannen ist, gibt es nichts Besseres als einen Moment völliger Entspannung in einem Spa. Das von uns gewählte Spa hatte den Vorteil, dass es auf 200 m² über viele Ausrüstungen verfügt, vor allem aber, dass alles privatisiert werden kann. Das Spa befindet sich in einem Landhaus im Hinterland von Grasse und diese Atmosphäre spiegelt sich in seiner Einrichtung wider: überall Holz, Wände mit unverputzten Ziegelsteinen, Kaminfeuer – alles strahlt Echtheit aus. Nachdem wir alle einen Bademantel und die Flip-Flops angezogen hatten, die im Begrüßungskorb lagen, konnten wir den ganzen Nachmittag die Sauna, das Hammam sowie den Jacuzzi und das Swim-Spa im Außenbereich genießen. Wir konnten auch alle eine „Badezeremonie“ in der Balneotherapie-Badewanne genießen, eingelullt von den Hydromassagedüsen und dem Duft der verschieden parfümierten Salze. Darauf folgten ein Peeling und eine Körperpackung, die mit einer Gesichts- oder Körperbehandlung nach Wahl endeten. Pures Glücksgefühl!

Reise der Sinne

Durch ihre Behandlung nimmt die Kosmetikerin uns mit auf eine Reise um die Welt: Polynesien, Afrika, Syrien, Indien, Indonesien, Japan... Jedes Land ist mit einem exotischen Geschmack verbunden, von der Monoi-Tiare bis zur Schokolade, von der Damaszener-Rose bis zum Himalaya-Salz, und es ist für jeden Geschmack und jede Erwartung etwas dabei. Auf der Massageliege aus warmem Marmor nimmt sie zuerst ein Körperpeeling vor, gefolgt von einer Körperpackung, diesmal auf dem heißen Sandbett, um den Körper wieder zu kräftigen und zu remineralisieren. Im Spa hatten wir dann die Wahl zwischen einer einstündigen Gesichtsbehandlung mit Ölen und Pflanzenextrakten (Anti-Aging, reinigend oder feuchtigkeitsspendend) oder einer genau so lang dauernden Körperstraffung. Die ayurvedische Massage mit Kerzen hat mir sehr gut gefallen, auch wenn unter den 6 anderen angebotenen Behandlungen eine unglaublicher wirkte als die andere.



SPA DE DÉLICES

03.pngHöhepunkte 3 :
EINE NACHT IN EINER WELT DER SEELENRUHE 

"Saint-Cézaire-sur-Siagne"

Im Einklang mit der Natur

Der Tag stand weiter im Zeichen der Entspannung, als wir in dem charmanten Anwesen ankamen, in dem wir die Nacht verbringen sollten. Im Herzen eines mehrhundertjährigen agrarökologischen Öl-Landguts – einige Olivenbäume gehen auf die Mönche von Lérins zurück – wächst alles ohne Chemie. Dort werden die natürlichen Zyklen geachtet, die Besitzer befürworten die „Kultur des Lebendigen“, die die Umwelt, die Tiere, aber auch den Menschen achtet. Sie bieten lokale Produkte mit dem Label „Natur und Fortschritt“ an, das noch weiter geht als das Bio-Siegel: Blumen-Marmeladen, Honig, Olivenöl... Was hier am meisten auffällt, ist die vorherrschende Gelassenheit, die wie eine Einladung zur Betrachtung und zum Loslassen in diesem grünen Paradies wirkt, das von dem Landschaftsarchitekten Jean Mus verschönert wurde. 

 

Die wohltuende Macht der Düfte

Die Gastgeber gehen noch weiter in der harmonischen Verbindung zwischen Mensch und Natur und haben ein Konzept duftender Wellness entwickelt. In der Tat sind die Vorteile des Geruchsinns zahlreich, aber oft unbekannt. Das Geruchsgedächtnis ist das nachhaltigste aller Gedächtnisse, es kann auch Erinnerungen wecken wie beim berühmten „Proust-Effekt“, es kann eine anregende oder entspannende Kraft haben oder sogar eine heilende Wirkung besitzen, die in der Olfaktotherapie genutzt wird. Nach einer vom Geruchssinn bestimmten Yoga-Sitzung bei Sonnenuntergang aßen wir am Schwimmbad dieses echten Schafstalls aus dem 18. Jahrhundert zu Abend, einem ehemaligen natürlichen Becken mit einem atemberaubenden Blick auf das Maures- und Esterel-Gebirge. Schließlich bereitete uns der Besitzer noch einen „hausgemachten“ Olivenbaum-Badetee aus Blättern und Rinde mit Zusatz von Gartenblumen zu, um die letzten Verspannungen zu lösen und in einen tiefen Schlaf zu fallen.

#Tag 2

Höhepunkte 4 :
DEM ALLTAG EINEN GESUNDHEITSSTREIFZUG LANG ENTFLIEHEN

"Massiv de la Moulière"

 

Das Erwachen des Körpers mitten in der Natur

Am Sonntagmorgen schliefen wir lange aus und machten uns dann zu einem Gesundheitsstreifzug auf den Weg zum Massiv de la Moulière. Das Ziel unterscheidet sich von einer klassischen Wanderung: Es handelt sich um eine mäßig intensive, körperliche Aktivität über eine kurze, weniger als 10 km lange Strecke, und wir gingen langsam, um die Landschaft und die umliegende Natur zu genießen. Diese Art des Gehens löst angesammelten Stress und Ängste auf, regt das Selbstwertgefühl durch die Freisetzung von Endorphinen an und steigert unsere Atemkapazität sowie die Funktion unseres Gehirns, das besser mit Sauerstoff versorgt wird. Der Führer, der uns begleitete, machte viele Pausen, in denen er sein Wissen über die Natur mit uns teilte und uns die verschiedenen Pflanzenarten und die verschiedenen Vogelarten bekannt machte, denen wir begegneten.

 

Wilde Ernte

Dank des Einflusses des nahen Mittelmeers haben die südlichen Alpen eine sehr reichliche und farbenfrohe Fauna und Flora. Viele Blumen wachsen dort spontan, wie z. B. Glockenblumen, Herbstzeitlose, wilde Narzissen, Lupinen, Frühlings-Knotenblumen, Alpen-Astern, Berg-Flockenblume, Brennnessel, Hahnenfuß, Thymian und echtes Mädesüß. Das Pflücken dieser Blumen ergibt einen schönen ländlichen Strauß, einige davon sind aber auch essbar, genau wie die Beeren, die wir bei der Wanderung gepflückt haben. Dies gilt für den Alpen-Ampfer, die Gänseblümchen, den Huflattich, der Vogelbeere, die Wacholderbeeren, die Wildrose, die Heidelbeere usw., die wir mit Vergnügen gekostet haben. Vitamine, positive Wellen und gute Laune tanken, das waren die Vorzüge dieses Super-Wochenendes unter Freundinnen.

Wenn Sie bei der Vorbereitung dieses Erlebnisses Hilfe brauchen, 

 

WENDEN SIE SICH BITTE AN DIE SERVICESTELLE PAYS DE GRASSE TOURISME